Das Gericht

Braunkohl (Grünkohl) mit Bregenwurst stammt aus Niedersachsen, vor allem aus dem Braunschweiger Land und dem Raum Hannover/Hildesheim, und ist ein tief verwurzeltes, traditionelles Wintergericht, das die herzhafte, deftige Küche Norddeutschlands repräsentiert, wo es oft als wärmendes Essen nach dem ersten Frost und bei “Kohlfahrten” genossen wird. Die Bregenwurst ist eine spezielle Mettwurst, die ursprünglich Hirn enthielt (daher der Name, „Bregen“ = Hirn), heute aber aus Fleisch, Speck und Gewürzen besteht und mit dem Kohl gart. 

Historische Herkunft & Bedeutung

  • Regionale Spezialität: Es ist ein Klassiker der norddeutschen Küche, der sich in der Region Braunschweig, Hannover und Hildesheim fest etabliert hat.
  • Wintertradition: Der Grünkohl (lokal auch Braunkohl genannt) wird traditionell nach dem ersten Frost geerntet, um die Bitterstoffe in Zucker umzuwandeln, was ihn süßlicher und schmackhafter macht.
  • Ursprung der Bregenwurst: Der Name „Bregenwurst“ leitet sich vom plattdeutschen Wort für Gehirn (“Bregen” oder “Brägen”) ab, da sie früher tatsächlich mit Schweinehirn hergestellt wurde. Heute wird sie ohne Hirn zubereitet, behält aber ihren Namen und kräftigen Geschmack.
  • Kultur des Kohlessens: Das gemeinsame Essen von Grünkohl mit Bregenwurst, oft nach einem Spaziergang (Kohlfahrt), ist ein wichtiger sozialer Brauch in Norddeutschland, so Leffis.de und Spezialitäten aus Niedersachsen

Merkmale des Gerichts

  • Zutaten: Deftiger Kohl, gekocht mit verschiedenen Wurstsorten (Bregenwurst, Kassler, Kochwurst) und meistens Salzkartoffeln.
  • Bregenwurst-Zusammensetzung: Eine Mischung aus Schweinefleisch, Speck, Zwiebeln, Gewürzen (Pfeffer, Majoran) und früher Hirn, die roh oder leicht geräuchert ist und zusammen mit dem Kohl gart. 

Quelle: Google